Transit beleuchtet die fragile Lebenswirklichkeit, der Asylbewerber in Deutschland ausgesetzt sind. Das bestehende Asylbewerberrecht verwehrt diesen Männern und Frauen gezielt ein Ankommen in der deutschen Gesellschaft und zwingt sie dazu, ohne Perspektive von einem Tag auf den nächsten zu leben. Ursprünglich 2012 als interaktive Installation für den Görlitzer Park in Berlin konzipiert, richtet die Arbeit den Blick auf die unzähligen jungen, schwarzen Männer, die dort wie in vielen anderen Parkanlagen tagtäglich um ihre Existenz ringen – gefangen im Transit, ausgegrenzt und chancenlos.

 

Installation Görlitzer Park, Berlin Kreuzberg, Juli/August 2012.

- Sieben Fotografien auf Affichen Papier, 60 cm x 90 cm, Tapetenkleister auf Ziegelwand

- Ein Aufsteller mit 2 Löchern, Affichen Papier auf Holz